Der Mond schien helle – oder so

Huhu liebe Welt!

Also ich sag euch, läufig sein nervt. Gerade während meiner Stehtag dreht mein Mitbewohner wieder voll am Rad und nervt, aber so was von! Meine Partnerin hat ihm dann zum Glück eine Auszeit in der Box verordnet. So konnte ich dann wenigstens mal in Ruhe schlafen.

IMG_20151219_170148Die Nacht war nicht so brickelnd, denn Frauchen hatte wieder heftige Alpträume. Also hab ich bei ihr geschlafen und sie ist dann sehr früh aufgestanden. Wo der Vormittag hin ist weiß ich nicht mehr so wirklich – ich hab jedenfalls geschlafen – und meine Partnerin war wohl wach, da ging nix mehr mit schlafen.

Am Nachmittag hatte sie dann beschlossen mit mir und Medic ein wenig zu trainieren, damit er wenigstens etwas abgelenkt wird. Als sie einpacken anfing hab ich mich schon gefreut – lauter Leckereien. Na da hätte ich mal besser vorher fragen sollen, was sie denn mit uns plant. Pfft. Tabutraining. Da war ich dann schon nicht mehr so ganz begeistert. Aber als wir im Wald angekommen sind hat sie doch ihre Meinung geändert und wollte zuerst mal eine Runde mit uns drehen. Abwechselnd durften wir einer Leckerlispur folgen und dabei alles mampfen. Yummy, denn es gibt frisch getrocknete Rinderlunge…

Als wir so im Wald am Weg waren – ich durfte sogar frei laufen – erspähte ich einen anderen Hund und schon rief IMG_20151219_160654mich meine Partnerin zu sich. Natürlich kam ich auch gleich, immerhin springt da ja dann was für mich raus. Als wir dann angeleint waren, ging es weiter. Bei der Steinschnecke trafen wir dann auf das andere Mensch-Hunde-Team und unsere Frauchen kamen ins Gespräch. Mein Frauchen checkte kurz ab, wie der andere Hund so drauf war. Denn dem üblichen, „der tut nix“ vertrauen wir beide ja schon lang nicht mehr. Das andere war auch ein Weibchen und stellte sich mir als Georgina vor. Und schon starteten Georgina und ich ein kleines Fangenspiel. Schließlich musste ich ja mal testen wie schnell so ein Beardie ist.

Fazit: Ganz schön schnell.

Während ich mit Georgina und Medic den Wald erkundete, immer schön in Sichtweite, denn sonst wurde ich abgerufen, haben sich unsere Frauchen unterhalten. Normalerweise treffen wir in dem Wald fast keine Hunde oder Leute. Aber diesmal hat sich ein tolles Gespräch daraus ergeben und meine Partnerin erzählte von meinem Job und wie wir dazu gekommen sind.

Schlussendlich sind wir dann doch länger und weiter gegangen als geplant war. Frauchen verabschiedete sich, denn es würde sehr bald dunkel werden und wir mussten ja noch zum Auto zurück.

IMG_20151219_165816Am Rückweg gab sie ordentlich Gas. Trotzdem erwischte uns die Dunkelheit im Wald. Und wir waren so gar nicht ausgerüstet dafür. Frauchen hatte weder Taschenlampe, noch Leuchthalsbänder für uns dabei. Zusätzlich schaut dort im Dunkeln alles ganz anders aus. Ich blieb nahe bei meiner Partnerin und zeigte ihr den Weg. So ganz wohl war ihr nämlich im Dunkel dann nicht mehr. Immer wieder blieb ich stehen um zu schauen, ob sie mir noch folgt. Medic machte das Schlusslicht und beschütze Klara indem er knapp hinter ihr lief. Als es dann so dunkel wurde, dass Frauchen mich nicht mehr sah, da hängte sie mich an. Leider hatte sie das Geschirr für das Training im Auto liegen gelassen. Doch ich hatte schon kapiert um was es ging und dafür musste ich ja auch nicht super fest ziehen, sondern nur den Weg zum Auto zeigen.

IMG_20151219_165951Zum Glück kenn ich den Wald inzwischen sehr gut und somit fand ich auch ohne Probleme zum Auto zurück, auch wenn wir das noch nicht geübt hatten.

Nach dem Einsteigen gab es erst mal für uns zwei eine große Portion Entenstreifen und viel Lob 🙂

Für den restlichen Abend machen wir es uns auf der Couch gemütlich. Frauchen hat noch einiges zum Lesen, aber dazu ein ander mal mehr.

Wuff, eure Ylvi

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Ein Kommentar zu “Der Mond schien helle – oder so
  1. angolan jobs sagt:

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