Der Weg bis zur Assistenzhundeprüfung

So sah bei uns der lange Weg bis zur Prüfung aus:

 

Anmeldung zur Prüfung:

Nachdem Ylvi und ich noch in die Übergangsregelung gefallen sind mussten wir uns nur zur Teambeurteilung anmelden.

Vorab hatte ich bereits die nötigen gesundheitlichen Untersuchungen machen lassen und alles zum Herrn Weissenbacher an das Messerli Institut geschickt.

 

Vorbereitungen:

Zur Orientierung, was die denn so von mir und Ylvi verlangen, hab ich mir die entsprechenden Beurteilungsbögen heruntergeladen und bin den für Service- und Signalhund durchgegangen. So konnte ich ungefähr abschätzen was Ylvi denn allgemein können sollte und dann kamen natürlich noch die speziellen Assistenzhundeaufgaben dazu. Diese mussten meine Trainerin und ich vorab auf einer Liste zusammenschreiben und ganz genau beschreiben, was Ylvi wann machen sollt, und dann abgeben.

Zudem mussten wir ein Tagebuch führen, wo ich dokumentiert habe wann Ylvi mir wie geholfen hat. Also zb wann sie eine Panikattacke unterbrochen hat und wie sie das gemacht hatte. Oder wann und wie sie eine beginnende Depersonalisierungsstörung angezeigt hat. So gut es ging wurde dieses Tagebuch mit Fotos und Videos ergänzt. Dies wurde ebenfalls alles vor der Prüfung abgegeben. Bei den Videos und Bildern hatte sich so einiges angesammelt.

Wir mussten wegen der Übergangsregelung ja noch im Jahr 2015 antreten. Somit musste Herr Weissenbacher extra aus Wien nach Tirol fahren. Zum Glück hatte er im November bereits einen weiteren Prüfungstermin in Tirol und so konnte er mich an dem Tag dazuhängen.

 

Theorie Prüfung:

Nun begann die Wartezeit und die Vorbereitszeit. Nicht nur Ylvi musste noch lernen – zb das Voran und dann abstoppen, sondern auch ich war gefordert. Denn ich erfuhr, dass es auch einen theoretischen Teil bei der Prüfung gab. Hui, da war ich schon mal recht gestresst.

Doch glücklicherweise stelle das Messerli Institut hierfür ein Handbuch zur Verfügung. Also runtergeladen, ausgedruckt und mich durchgequält. Mit so einer Konzentrationsstörung ist das lernen echt extrem nervig und mühsam.

An dieser Stelle möchte ich Rita noch einmal ein großes DANKE aussprechen, denn ohne sie und ihre Hilfe beim lernen hätte ich es nicht geschafft!!

 

Und dann war es auch schon so weit:

Der Prüfungstag stand vor der Tür!!! Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander mal (im nächsten Blog) erzählt werden 😉

 

Eure, Klara mit Assistenzhund Ylvi

 

 

 

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