Der Winter und das Thema mit der Pfotenpflege

Huhu liebe Welt!

Derzeit melden wir uns nicht regelmäßig, weil es einfach viel zu tun gibt und mein 2Bein dann abends oft gar nicht mehr schreiben will weil es schon so spät geworden ist. Zudem werden die Beiträge auch immer etwas länger seit sie über den Blog auf der Homepage schreibt.

 

Seit es endlich so richtig geschneit hat stehen wir wieder vor dem leidigen Problem wie man die Pfoten im Winter richtig oder soll ich lieber sagen erfolgreich vor dem Salz schützt.

Inzwischen wird ja so ziemlich überall Salz gestreut um eine Vereisen der Straße zu verhindern. So toll das für die Fußgänger und Autos ist, so doof ist es für uns Tiere. Denn schließlich tragen wir (eigentlich) keine Schuhe und so greift das Salz unsere Pfoten an. Hinterher versuchen wir unsere Pfoten und das Fell duch ablecken zu säubern. Tja, doof nur dass so viel Salz auch gar nicht gut für unseren Bauch ist. Manche Hunde bekommen davon ja richtig üblen Durchfall oder erbrechen.

 

Es gibt ein paar Möglichkeiten wie man die unangenehmen Nebenwirkungen des Salzstreuens umgehen kann:
Man kann zb die Hunde direkt ins Auto packen und dann nur dort gehen wo nicht gestreut wird. Das ist nur leider nicht immer machbar und bei schon deshalb nicht, weil die Garage 10 Minuten entfernt liegt.

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Vaseline, Bienensalbe, spezielle Pfotenpflege

Eine weiter Möglichkeit wäre die Pfoten mit diversen Salben einzucremen. Die Tipps reichen hier von Hirschtalg, Vaseline, über spezielle Pfotenpflege aus den Zooläden bis hin zur Bienensalbe.
Nur leider mögen einige Hunde es so gar nicht irgendeine Salbe auf der Pfote zu haben, und bis man dann selber angezogen ist, hat der Hunde diese bereits wieder abgeleckt. Doof. Frauchen probiert es deshalb mit der Bienensalbe von Bergland, weil die ist völlig ungefährlich für uns Hunde. Aufpassen sollte man dann auch, dass die Hunde anschließend nicht mehr über den Teppich rennen – das gibt nämlich ein paar unschöne Flecken…

Ganz wichtig ist es auf jeden Fall nach einem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmen Wasser abzuwaschen! Denn mit einer Salbe ist ja nur der Ballen geschützt, aber eben nicht der Magen. Nach dem Abwaschen braucht man die Pfoten nur noch abzutrocken, ein weiteres eincremen ist hier nicht mehr nötig. Zu viel Pflegesalbe führt dazu, dass die Ballen ganz weich werden und das sollten sie ja nicht sein. Die Haut auf unseren Ballen sollt schon hart und fest sein, ein bischen rauh ist auch okay, aber nicht rissig.

Sollte es mal passieren, dass ein Ballen einen Schnitt oder Riss hat, dann sollte man einen Schuh anziehen um diese Pfote zu schützten. Denn das Salz brennt richtig fies in so einer Wunde.

IMG_20160119_095759Die nächste Möglichkeit wäre prinzipiell Schuhe anzuziehen. Dabei sollte man beachten, dass man das Schuhe anziehen positiv aufbaut und bereits einige Zeit vorher übt mit Schuhen zu gehen. So lustig es aussieht wenn wir Hunde dann einen Stepptanz hinlegen und mit den Pfoten schlenkern, so doof ist es für uns. Wir sind ja das Schuhe tragen so gar nicht gewöhnt und wollen das lästige Ding erst mal wieder abbekommen, und das versuchen wir natürlich mit hüpfen und schütteln. Schließlich wissen wir ja nicht was das nun ist und warum es nicht mehr von unseren Pfoten runter geht.

Wenn wir Hunde mal Schuhe gewöhnt sind, dann hat das auch so seine Vorteile. Zum Beispiel wenn wir mal einen Pfotenverletzung haben und dann einen Schuh tragen müssen. Na, dann ist das nichts neues mehr für uns  und somit auch keine Tragödie mehr wenn wir so ein Ding an nur einer Pfote haben.

IMG_20160119_112831Nachdem sich rausgestellt hatte, dass ich die gleiche Schuhgröße wie Medic hab, hat meine Partnerin beschlossen, dass ich seine Ruffwear Schuhe für den Winter bekomme. Er mag Schuhe ja so überhaupt nicht!

Gerade wenn sie einen Artztermin oder Therapie hat kann sie mir nicht gleich die Pfoten abwaschen und ich fang dann halt an mir die Pfoten selber sauber zu lecken. Was echt nicht so gut schmeckt.

Obwohl ich die Dinger bereits kannte, was es zu Beginn doch wieder komisch damit zu gehen. Ich versuch zwar nicht mehr sie abzuschütteln, aber ich heb die Beine etwas höher als sonst. Toll war, dass ich nur für das nebenherlaufen heute einige Leckerlis abstauben konnte. Und schlussendlich war ich dann sogar so weit, dass ich mich mit den Dingern hingesetzt habe! Das ging echt besser als ich zuerst gedacht hab.

 

Wuff, eure Ylvi

 

Veröffentlicht in Alltag, einfach mal Hund sein, Tipps Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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