Zutrittsrechte

Generelle Infos

  1. Der Hund gilt erst nach einer positiven Teambeurteilung offiziell als Assistenzhund nach Bundesbehindertengesetz §39a.
  2. Nach der positiven Teambeurteilung erfolgt die Eintragung des Assistenzhundes in den Behindertenpass. Der Satz lautet: „Der Inhaber/ Inhaberin benötigt einen Assistenzhund (Blindenführ-, Service- oder Signalhund).
  3. Die Eintragung des Assistenzhundes in den Behindertenpass dient als Nachweis für Zutrittsrechte.
  4. Hinsichtlich der Lebensmittelhygiene gibt es aus fachlicher Sicht keine Bedenken.
  5. Laut Bundesbehindertengesetz §7 c. (1) stellt es eine unmittelbare Diskriminierung dar wenn eine Person aufgrund ihrer Behinderung in einer vergleichbaren Situation eine weniger günstige Behandlung erfährt, als eine andere Person erfährt, erfahren hat oder erfahren würde.  Sprich: Wenn uns der Zutritt mit Assistenzhund zu einem Lebensmittelgeschäft verweigert wird. Weiter geht´s unter Lebensmittelgeschäfte.
  6. Assistenzhunde sind von der Maulkorb- und Leinenpflicht befreit. Siehe hier.

Von der Wirtschaftskammer aus gibt es einen tolle Aktion hierzu. Sie haben eigens Flyer erstellt mit einem Aufkleber, den man bei der Eingangstür anbringen kann. Die Flyer kann man beim Diversity Referat kostenlos bestellen.

 

 

Quellen: BEHINDERTENPASS_Assistenzhunde_Service-_und_Signalhund_bundesweit vom Sozialministeriumsservice

Zusatzeintragungen Behindertenpass März 2015

Bundesbehindertengesetz

 

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