Dissoziation

Definition des Begriffes „Dissoziation“

Der Begriff Dissoziation (lat. dissocio, trennen, scheiden) taucht sowohl in der Chemie und Physik als auch in der Psychologie auf.
In der Chemie meint und Physik bezeichnet er u. a. die Teilung oder den Zerfall von Molekülen.
In diesem Text wird es um die pathologisch auffälligen dissoziativen Störungen gehen. Hier meint der Begriff den „Verlust der psychischen Integration des Erlebens und Handelns“

Dissoziation „im Alltag“

In einem gewissen Rahmen ist Dissoziation etwas ganz Normales, Menschliches. Wir erleben dieses ‚Phänomen’ im Grunde als ‚unbewusstes’ Handeln, zum Beispiel beim Autofahren (wenn längere Strecken auf der Autobahn gefahren wurden und man sich später nicht mehr an die Strecke erinnern kann), beim Anschauen eines Films, bei dem man total in der Handlung aufgeht und den Bezug zur Realität verliert usw.!

 

Allgemeines zu Dissoziativen Störungen

Zu einer Störung wird Dissoziation erst, wenn der normale, alltägliche Rahmen der Entfremdung von der Realität nicht mehr gegeben ist. Meistens handelt es sich nach traumatischen Erlebnissen um eine „kurzzeitige Unterbrechung der eigenen Bewusstheit, des Gedächtnisses, des Identitätserlebens oder der Wahrnehmung der Umwelt“ . Dissoziative Störungen werden ganz unterschiedlich erlebt und sind somit auch in Untergruppen unterteilt, die im Folgenden vorgestellt werden. Sie können „plötzlich, in Stufen, vorübergehend oder chronisch verlaufen.“ Außerdem treten sie oft in Verbindung mit anderen Störungen (z. B. Phobien, posttraumatische Belastungsstörung, etc.) auf und werden daher selten explizit als dissoziative Störung diagnostiziert.

 

Quelle: https://www.facebook.com/pages/PTBS-die-UNsichtbare-Wunde/488757431265431?ref=hl

Orginalquelle unbekannt

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